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Pannen-Paulis peinliche Parteienposse

26. Juli 2009 - 20:11 Uhr

In den letzten Tagen und Wochen war es ja nicht gerade still um die gute Frau Pauli, nachdem sie ja nicht mal mehr bei den Freien Wähler glücklich war und dann ihre eigene, obskure Partei gegründet hat, die „Freie Union“. Nun mag sie ja dementieren, wie sie will, aber wenn sie sich dort nicht bei den Esoterikern der Partei „Die Violetten“ zumindest „Inspiration“ geholt hat, dann weiss ich auch nicht. Zumindest klingen die Worte wie Liebe, Ermutigung, wahre Zufriedenheit und Glück latent abgehoben.
Jetzt will sie es also mit dieser schönen, neuen Partei ausprobieren, die offensichtlich nur ein zentral(istisch)es Ziel hat: Nämlich die Beweihräucherung der Person Gabriele Pauli. Etwas anderes kann es einfach nicht sein. Denn eigentlich müsste Frau Pauli in der Lage sein, die offensichtlich kontraproduktive Wirkung dessen zu erkennen, was dort in letzter Zeit in den Medien umhergeisterte. Ob nun Kader Loth als Frauenbeauftragte, die Entlassung Ihrer zwei Stellvertreter oder vielleicht auch die Auswahl derselben im Vorfeld und nun die auf ihrem außerordentlichen Parteitag vor die Tür gesetzten Journalisten, die sogar von Fast-Handgreiflichkeiten berichteten, bevor sie aus dem Saal verwiesen wurden – die zumindest in meinen Augen fatale Aussenwirkung muss ihr doch irgendwie auffallen.

Ich versuche einfach, eine irgendwie geartete Strategie hinter diesem Vorgehen zu entdecken, aber ich schaffe es einfach nicht. Die Frau hat doch sogar mal über PR von Parteien promoviert, ist also nicht vollkommen weltfremd, was Aussenwirkung angeht. Daher bleiben nur zwei Möglichkeiten übrig: Entweder sind Frau Pauli ihre „15 Minuten des Ruhmes“ zu Kopf gestiegen und versucht nun weiterhin mit allen Mitteln, sich in der Medialen Öffentlichkeit zu halten oder aber sie versucht sich so diametral von klassischen Parteien abzusondern, indem sie versucht, so unprofessionell wie möglich zu wirken und bloß jeden Eindruck abzuwehren, sie würde mal Ahnung von der bösen Politik gehabt haben. Das sind doch die beiden einzigen Möglichkeiten, wenn ich überhaupt davon ausgehe, dass dahinter ein System steckt.

Ich persönlich glaube, dass sich Paulis Parteienposse bald erledigt haben wird und die Protagonistin dann in der medialen Versenkung verschwindet, wo sie – meiner bescheiden Meinung nach – auch mittlerweile hingehört.

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Netzpolitik – was soll denn so was?

13. Juli 2009 - 09:41 Uhr

Diese oder ähnlich lautende Aussprüche hört man leider des Öfteren. Natürlich kommen jetzt wieder die Vorwürfe, dies läge an der bösen Union, die wolle ja ohnehin nur Zensur im Netz und Bundestrojaner und so weiter und so fort. Ohne jetzt sagen zu wollen, dass in der CDU alles so ist, wie ich mir das vorstelle, gerade, aber nicht nur im Bereich der Netzpolitik – das ist es ganz und gar nicht – ist es bei den anderen Parteien durch die Bank auch nicht viel besser. Bei den meisten wird das Thema stiefmütterlich behandelt und nebenbei als Anhang zu anderen Themen gesehen.
Das ist sehr schade, gerade, weil ich glaube, dass dieser gesamte Themenkomplex für eine Generation steht, die noch erst im Kommen ist. Ich spreche da nicht mal von meiner eigenen, denn als ich anfing, mich mit dem Computer zu beschäftigen, da gab es den C64 und dann kam ich schnell zum Amiga 500. Das Netz habe ich erst in meiner Jugend so richtig entdeckt, weil es vorher nicht da war oder nur sehr rudimentär mit hohem Aufwand vor sich hin existierte.
Aber mittlerweile bin ich ganz gut angekommen und würde mich schon als „Netizen“, als Netzbürger bezeichnen, bin damit auch ganz zufrieden und fühle da auch sehr wohl.

Natürlich könnte man jetzt annehmen, nach den ganzen Debatten, die in den letzten Wochen und Monaten zur Netz-Thematik grassierten müsste ich jetzt desillusioniert und verbittert sein. Das stimmt aber nicht. Ich kann nicht abstreiten, dass ich viele Entscheidungen, die auf diesem Bereich getroffen wurden, für falsch oder zumindest für unglücklich halte, Aber – und dies ist das Entscheidende für mich – ich habe in den letzten Wochen auch immer Leute getroffen, die in allen Parteien, übrigens auch in meiner eigenen – dort ähnlich denke wie ich.

Ich glaube, wenn diese Leute sich alle vor den Netzpolitik-Karren spannen, dann bin ich zuversichtlich. Und, ohne zuviel verraten zu wollen, kann ich verraten, dass dort einige interessante Dinge geplant sind. Mehr davon in einigen Tagen.

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Microblogging mit twitter.com

24. März 2009 - 16:21 Uhr

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich noch gar keinen Blogeintrag zu Twitter geschrieben habe. Zwar prangt in der rechten Sidebar ein Widget, welches meine Tweeds darstellt, aber ansonsten nehme ich die Kenntnis dieses Dienstes als gegeben hin. Dies kann natürlich bei dem einen oder anderen zu Verwirrung führen, gerade, da ich gerade eine Leseempfehlung für ein Twitter-Profil schreiben wollte…

Grundsätzlich möchte ich zum Wikipedia-Eintrag zu Twitter verweisen, welcher zwar gerade überarbeitet werden sollte, aber doch erste Einblicke liefern dürfte: http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter

Ich persönlich twittere seit knapp zwei Monaten und bin gewillt, dies zumindest in den kommenden Monaten noch aufrecht zu erhalten.

Das angenehme aus meiner Sicht an Twitter ist der „kurze Dienstweg“, wenn sich mit manchen Leuten austauschen bzw. diskutieren will. Eine solche Möglichkeit ist mir bislang nicht untergekommen und daher einer meiner Hauptgründe für die Twitter-Nutzung.

Weiterhin ergänzen sich Blog und Twitter hervorragend. Da ich im Grunde meines Herzens ja ein wenig faul bin (zu diesem Punkt findet übrigens Radikalzensur in den Kommentaren statt, nur als Vorwarnung ;-) ), finde ich den Grundgedanken, Synergieeffekte zu nutzen, schon Ansporn genug, ein solches System zu nutzen.

Ein weiterer Grund ist einfach die Möglichkeit, den einen oder anderen Tweed als Pausenfüller zu schreiben, ohne großen Aufwand für einen Blogeintrag betreiben zu wollen.

Alles in allem für mich mehr als genug Gründe, sich zumindest mal mit Twitter zu beschäftigen, auch wenn es manchmal ganz schön zeitraubend ist.

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Leseempfehlung: Justus in New Zealand

19. März 2009 - 13:44 Uhr

Um dem Eindruck entgegenzuwirken, außer kritischer Politikkommentierung hätte ich sonst nichts auf meinem Blog zu bieten, hab ich mir mal vorgenommen, in unregelmäßigen Abständen lesenswerte Seiten des WWW hier zu erwähnen, die ich mir immer mal wieder zu Gemüte führe, wenn ich Entspannung im Netz suche.

Den Auftakt macht der Blog von Justus Richter, einem meiner engsten persönlichen Freunde, der nach Abschluss seines Studiums für ein halbes Jahr nach Neuseeland aufgebrochen ist und dort in Auckland für die Wynton Rufer School of Excellence arbeitet. Ich kann diesen Blog nur empfehlen, er ist ungemein gut zu lesen, hochinteressant und bietet einen tiefen Einblick in das Leben in Neuseeland.

http://justus-in-neuseeland.blogspot.com/

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Prügel für die Politik

9. März 2009 - 00:18 Uhr

Die Lektüre von Lokalzeitungen ist neben der wöchentlichen Durchsicht der Vorlage die zweite große Vorbereitung, die Kommunalpolitiker leisten sollten. Genau wie in den Sitzungsvorlagen, die nicht alle für mich dringend notwendig sind, findet sich auch in den Lokalblättern so manches, was ich geflissentlich ignorieren kann. Anderes sollte man aber ganz genau lesen. Heute zum Beispiel der Bericht über die Umgestaltung der Buslinien.

Im Ausschuss für Umwelt und Verkehrsplanung wurde in einer der letzten Sitzungen über die Buslinien in Reinbek gesprochen, mit der Bitte an die Fraktionen, ein Konzept auszuarbeiten. Die Fraktionen haben dies getan und sollen in der Sitzung am kommenden Donnerstag im Ausschuss darüber sprechen. Heute aber darf ich lesen, dass sich mal wieder in Reinbek eine Initiative gegründet hat (unter anderem unter der Führung zweier Fraktionskollegen meinerseits und anderer in der Kommunalpolitik Aktiver), welche eine bestimmte Linienführung beibehalten will und 500 Unterschriften gesammelt haben soll.

Ich muss in diesem Zusammenhang eingestehen, ich bin relativ emotionslos bezüglich der Linienführung. Ich bin überhaupt kein großer ÖPNV-Nutzer, schon gar nicht in Reinbek und stehe daher verschiedenen Argumentationen vollkommen offen gegenüber.

Was mich ärgert, ist einfach, dass man als Kommunalpolitiker immer den schwarzen Peter zugeschoben bekommt und in den Ausschüssen, in der Presse und sonst wo vorgeführt wird, weil – wie in diesem Fall – 2% der Reinbeker Bevölkerung (in Worten: Zwei) der Meinung sind, andere Entscheidungen seien besser.

Die Anzahl derjenigen, die sich so wie ich Woche um Woche an bis zu drei Abenden der Woche zusätzlich der Vorbereitung mit Kommunalpolitik beschäftigen, geht dagegen in den Promillebereich.

Und wenn die Reinbeker möchten, dass sich in der nächsten Wahlperiode noch genug Kandidaten dafür finden lassen, sollte man diesen Promillebereich nicht andauernd als dämlich abstempeln und überall vorführen. Ich persönlich habe mir zumindest fest vorgenommen, ganz genau zu überlegen, ob mein Name 2013 auf einer Kandidatenliste stehen wird.

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ziebke.net in neuem Look

6. März 2009 - 16:49 Uhr

Der angekündigte Relaunch ist vollzogen, das Theme ist umgestellt und jetzt in der Form, dass ich ganz zufrieden damit bin.
Ich bin auf „Arthemia“ umgestiegen, ein Theme, welches die neuen Fähigkeiten von WordPress besser ausreizt und ein etwas vom klassischen Blog-Aufbau weggeht. Inspiriert hat mich dazu die Seite von Kajo Wasserhoevel. Nach etwas Sichtung im Netz hab bin ich auf die Seite von Philipp Budde gestoßen, der dieses Theme dankenswerterweise lokalisiert hat.

Ich freue mich auf Anregungen und Kommentare.

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