7. August 2011 - 18:48 Uhr
Mal ein paar Gedanken zu Twitter. Ich habe mit dem twittern 2008 begonnen und erstmal nur einen Account registriert, bis ich dann später recht aktiv war. Nur in den letzten Monaten hakt es irgendwie, selbst wenn man mal den einen oder anderen Tweet absondert, kommt keine Kommunikation zustande. Es scheint, als ob viel Diskussion sich auf andere, zugegebenermaßen auch diskussionstauglichere Kanäle wie Facebook oder Google + (wo ich zwar einen Account habe, aber nicht nicht die Muße hatte, dort mal länger als 2 Minuten reinzuschauen) und die meisten Leute nur noch Einwegkommunikation auf Twitter betreiben. Geht das nur mir so?
1 Kommentar » | Kurzweil, www.ziebke.net
1. September 2009 - 10:13 Uhr
Heute bin ich bei Twitter über einen interessanten Blogeintrag gestolpert. Das passiert mir häufig, weil dort immer mal wieder Blogeinträge verlinkt werden und ich so auf den einen oder anderen Blog gestoßen bin, den ich ansonsten sicherlich nicht gefunden hätte. Alleine auds diesem Grund ist Twitter ein echter Gewinn für die Blgosphäre
Whatever: Dieser Blogeintrag befasste sich mit dem Vorgehen des Sportartikelherstellers JAKO in Bezug auf einen Blogeintrag des Bloggers Frank Baade. Letzterer hatte sich recht kritisch über die Umgestaltung des Logos des Ersteren geäußert. Wie das nun mal so ist, Ersterer schickt eine Rechtsanwältin los, um die Äußerungen des Letzteren zu unterbinden. Ob dies nun wirklich gerechtfertigt war oder nicht, lasse ich mal dahingestellt, eine gewisse Überzogenheit der Mittel drängt sich mir rein subjektiv dennoch auf.
Nun passiert aber Folgendes: Der Blogger nimmt den Eintrag runter und unterzeichnet eine Unterlassungserklärung. Soweit so gut. Nur kommt jetzt das böse Internet daher und hat in der Zwischenzeit diesen Eintrag unwiederbringlich in die digitalen Weiten aufgesogen, wo er dank Newsaggregatoren wohl bis ans Ende des Internet herumgeistern wird.
Und hier ist der in der Überschrift erwähnte Rubikon: Dem Blogger wird dieses vorgeworfen und er soll eine entsprechenden Strafe berappen. Und hier wird es problematisch. Ich kann doch kaum eine Kausalität konstruieren, die hier passt. Und es kann ja auch nicht sein, dass jeden Monat neue Rechnungen in den Blogger-Briefkasten wandern, weil die Kanzlei web-archive.org oder ähnliches gefunden hat…
Sehr schön und ausführlich findet man das ganze unter http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/09/01/wie-jako-anderen-leuten-das-letzte-trikot-auszieht/
Ich für meinen Teil habe das eine alte Jako-Trikot, das ich noch in einer Schrankecke gefunden habe, aus Solidarität entsorgt. Ausserdem war es merkwürdigerweise wohl eingelaufen über die letzten Jahre…
Kommentieren » | Kurzweil, Politik
10. Juli 2009 - 11:51 Uhr
Heute habe ich bei Youtube eine meiner großen Leidenschaften aus jungen Jahren gefunden: Die von Europa in den Jahren 1984 bis 1988 veröffentlichte Hörspiel-Serie über die „Masters of the Universe“. Damit sind viele schöne Erinnerungen verbunden, auch wenn sie schon mehr als 20 Jahre zurück liegen und damit fast schon in grauer Vorzeit. Die ersten beiden Folgen haben damals sogar eine Goldene Schallplatte bekommen, da bin ich ja vielleicht nicht ganz allein mit meiner Begeisterung.
Übrigens: Ich hab mir auch fest vorgenommen, bald wieder Politisches zu verbloggen, falls dies jemand vermissen sollte.
Kommentieren » | Alles Andere, Kurzweil
9. Juni 2009 - 17:00 Uhr
Heute habe ich wieder einmal an meinem Rechner gesessen und krampfhaft versucht, mir einen Blogeintrag aus den Fingern zu saugen. Wie häufig habe ich in den letzten Wochen Situationen erlebt oder Meldungen gelesen, wo ich mir dachte “Da müsstest Du mal einen Blogeintrag zu raushauen!“. Und heute habe ich ein zwischendrin ein wenig Zeit und dann fehlt mir die Muße. Es ist zum Verzweifeln.
Also gibt’s erstmal diesen launigen Kurzeintrag, der irgendwie auch sinnfrei ist, aber wenigstens vermeidet, dass auf der ersten Seite immer dieselben Einträge sind. Manchmal soll es eben nicht sein…
Kommentieren » | Alles Andere, Kurzweil
24. März 2009 - 16:28 Uhr
Nachdem ich eben gerade schon gebloggt habe, warum ich persönlich ein großer Twitterfreund geworden bin und dort die Vorzüge dieses Dienstes gepriesen habe, sollte man hier natürlich auch Empfehlungen zur inhaltlichen Nutzung geben.
Als zweite Leseempfehlung auf meiner Seite möchte ich daher heute dem politikinteressierten Leser das Profil der Wiesbadener Bundestagsabgeordneten Kristina Köhler beim Microblogging-Dienst ans Herz legen.
Natürlich gibt es Unmengen von Parlamentariern, die sich bei Twitter entsprechend zeigen möchten, aber Kristina Köhler ist aus zweierlei Gründen, wahrscheinlich sogar aus mehr, besonders lesenswert.
Der erste Punkt ist Verbindung von authentischen Eindrücken aus dem persönlichen Erleben der Abgeordneten mit sachlichen und interessanten Informationen aus der politischen Arbeit. Dies ermöglicht einen sehr guten Eindruck ihrer Arbeit, der auf mich sehr angenehm wirkt und welchen ich gerne lese.
Der zweite Grund ist mein persönlicher Eindruck, dass hier das System Twitter verstanden wurde und sehr gut umgesetzt wird. Es gibt Synergieeffekte mit der Internetpräsenz http://www.kristina-koehler.de, die Informationsdichte ist genau richtig und wirkt nicht aufdringlich und es gibt auch ab und an zusätzliche Gimmicks wie „twitpics“.
Fazit: Sehr lesens- und „follow“-wert.
Kommentieren » | Kurzweil, Parteipolitik, Politik
24. März 2009 - 16:21 Uhr
Mir ist gerade aufgefallen, dass ich noch gar keinen Blogeintrag zu Twitter geschrieben habe. Zwar prangt in der rechten Sidebar ein Widget, welches meine Tweeds darstellt, aber ansonsten nehme ich die Kenntnis dieses Dienstes als gegeben hin. Dies kann natürlich bei dem einen oder anderen zu Verwirrung führen, gerade, da ich gerade eine Leseempfehlung für ein Twitter-Profil schreiben wollte…
Grundsätzlich möchte ich zum Wikipedia-Eintrag zu Twitter verweisen, welcher zwar gerade überarbeitet werden sollte, aber doch erste Einblicke liefern dürfte: http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter
Ich persönlich twittere seit knapp zwei Monaten und bin gewillt, dies zumindest in den kommenden Monaten noch aufrecht zu erhalten.
Das angenehme aus meiner Sicht an Twitter ist der „kurze Dienstweg“, wenn sich mit manchen Leuten austauschen bzw. diskutieren will. Eine solche Möglichkeit ist mir bislang nicht untergekommen und daher einer meiner Hauptgründe für die Twitter-Nutzung.
Weiterhin ergänzen sich Blog und Twitter hervorragend. Da ich im Grunde meines Herzens ja ein wenig faul bin (zu diesem Punkt findet übrigens Radikalzensur in den Kommentaren statt, nur als Vorwarnung
), finde ich den Grundgedanken, Synergieeffekte zu nutzen, schon Ansporn genug, ein solches System zu nutzen.
Ein weiterer Grund ist einfach die Möglichkeit, den einen oder anderen Tweed als Pausenfüller zu schreiben, ohne großen Aufwand für einen Blogeintrag betreiben zu wollen.
Alles in allem für mich mehr als genug Gründe, sich zumindest mal mit Twitter zu beschäftigen, auch wenn es manchmal ganz schön zeitraubend ist.
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