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Warum wir wieder alle mehr bloggen sollten

Seitdem soziale Netzwerke wie Facebook immer mehr Raum einnehmen, hat der ein oder andere Blog an Aktivität eingebüßt. Wozu ein Blogpost schreiben, wenn Facebook doch da ist und die ganzen Freunde und das Netzwerk darüber hinaus wie von Wunderhand über die eigenen Gedanken informiert?

Gleichwohl zeigt sich immer mehr auch die häßliche Seite dieser Entwicklung, nämlich die relativ unbedacht ausgeübte Zensur. Kürzlich wurde der Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, für 24 Stunden gesperrt, weil er etwas über den Mohrenkopf geschrieben hat, also die Süßspeise aus Schaumspeise mit Schokoüberzug, der in meiner Kindheit hier einfach „Negerkuss“ hieß.

Nun ist Palmer, der ja auch den Grünen angehört, niemand, der in hoher Schlagzahl rassistische Inhalte auf Facebook verbreitet. Konkret ging es hier um eine alte Debatte in Tübingen, die sich um die Bezeichnung drehte und die die Verkaufszahlen im Fokus hatte.

Generell scheint die Zensur von Facebook suboptimal zu sein. So sind stillende Frauen wohl grundsätzlich ein NoGo wegen der Brüste und der damit einhergehenden Sexualität (?), während gewaltverherrlichende Posts häufig durchgehen.

Ohne die konkreten Richtlinien vorliegen zu haben, ist dies doch sehr bedenklich. So präsent, wie Facebook aktuell einfach ist, so relevant ist auch der Umgang mit Zensur. Das Ganze wird übrigens noch wichtiger, wenn man die Berichte über Bots und Influencer in Facebook bedenkt, die ja auch die für jeden sichtbaren Posts beeinflussen. Daher hat dann auch der gute Stecki recht, wenn er vorschlägt, dein eigenen Blog zu befüllen und den RSS-Reader auf Stand zu bringen, damit möglichst pluralistische Meinungen ihre Leser finden. Unabhängig davon, ob man sie teilt, sollte sie aber verfügbar sein in unserer Gesellschaft.

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Das Streben nach Perfektion

Ein großer Punkt, waum meine Blogfrequenz nicht so hoch ist, wie ich sie eigentlich gerne hätte, ist das Streben nach Perfektion. Man überlegt die ganze Zeit an einem Thema herum, weil bloss alles richtig sein soll und man möglichst alles richtig machen möchte. Dabei bleiben viele Themen leider auf der Strecke, bei mir wandern sie dann in die Kammer der unvollendeten Einträge. Dabei ist das eigentlich sehr schade, denn es ist doch viel netter, einen kurzen Blogeintrag zu lesen als gar keinen. Insbesondere, wenn man sonst im eigenen Blog nicht häufig genug bloggt. Ich versuche, künftig das Streben nach einem möglichst perfekten Blogpost zu unterdrücken und somit meine Frequenz zu erhöhen.

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Minimalismus ftw!

Nachdem ich lange damit gehadert hatte, dass mein minimalistisches Blog-Theme Brunelleschi nicht mehr angeboten wurde, bin ich ja zu den Premiumthemes von Elmastudio gekommen, die ich wirklich sehr ansprechend finde. Und nun haben die mit „Zuki“ ein sehr schönes und einfach gehaltenes Theme geschaffen, das ich wirklich schön finde. Ich bin etwas skeptisch bezüglich der Schriftarten und -größen, denke aber, ich werde das mit einem kleinen Eingriff ins CSS beheben. Vieles fehlt noch, aber dem werde ich mich bei Gelegenheit widmen.

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Sommerpause

Der letzte Monat war nicht von Aktivität hier geprägt, das schiebe ich der Sommerpause und dem heißen Wetter zu. Ich mags ja sowieso lieber herbstlich. Aber die Themen sind mir nicht ausgegangen, nur die Zeit, diese mußevoll einzutippen. Aber in dieser Woche folgt noch ein Post, damit der Juli nicht ganz jungfräulich bleibt.