{"id":539,"date":"2013-12-05T13:20:11","date_gmt":"2013-12-05T12:20:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ziebke.net\/blog\/?p=539"},"modified":"2013-12-05T17:20:51","modified_gmt":"2013-12-05T16:20:51","slug":"neue-wege-finden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ziebke.net\/blog\/2013\/12\/05\/neue-wege-finden\/","title":{"rendered":"Neue Wege finden"},"content":{"rendered":"<p>Der schleswig-holsteinische <a href=\"http:\/\/www.jush.de\/\" target=\"_blank\">JU-Landesverband<\/a> hat auf seinem zweith\u00f6chsten Beschlussgremium, dem <a href=\"http:\/\/www.ju-sh.de\/JU-Landesverband-Schleswig-Holstein\/Seiten\/Schleswig-Holstein-Rat-in-Mildstedt\" target=\"_blank\">Schleswig-Holstein-Rat<\/a>, das Verfahren der Bundespartei in Sachen Zustimmung zum Koalitionsvertrag kritisiert. Diese Kritik wurde dann auch im Rahmen einer <a href=\"http:\/\/www.ju-sh.de\/JU-Landesverband-Schleswig-Holstein\/Inhalte\/Aktuelles-und-Presse\/Heinz-Wir-erwarten-von-der-Fuehrung-der-Bundespartei-mehr-Mut-sich-den-Nachfragen-der-Mitglieder-zu-stellen\" target=\"_blank\">Pressemitteilung <\/a>nach Au\u00dfen gegeben.<\/p>\n<p>Nun habe ich allen Ernstes Kritik an dieser Pressemitteilung vernommen und muss mich wirklich an den Kopf fassen: Wie saturiert sind wir als Partei eigentlich geworden, wenn es der Parteijugend jetzt \u00fcbel genommen wird, mehr Mitbestimmung zu fordern?<\/p>\n<p>Und wenn man sich die Pressemitteilung mal durchliest, dann sollte auch der nicht geneigte Beobachter zu dem Schluss kommen, dass diese Forderung nach einem Bundesparteitag anstelle eines Bundesausschusses ja nun sehr gem\u00e4\u00dfigt ist. Der typische Bundesparteitagsdelegierte ist ja nun auch nicht der junge, ungest\u00fcme Rebell, sondern eher der erfahrene und gem\u00fctlichere Parteigrande. Da wird nun nicht die Revolution ausgerufen &#8211; trotz der Tatsache, dass es mehr als nur ein paar Dinge gibt, die an diesem Ergebnis der Koalitionsverhandlungen kritikf\u00e4hig sind.<\/p>\n<p>Ich stelle mir in diesem Fall viel eher die Frage, wie wir als Partei auf allen Ebenen neue Wege finden k\u00f6nnen, Mitglieder aller Ebenen zu motivieren und neue Leute f\u00fcr die Partei zu gewinnen, anstatt ein kr\u00e4ftiges &#8222;Weiter so&#8220; auszurufen. Denn dieses &#8222;Weiter so&#8220; wird nicht dazu f\u00fchren, dass sich unsere Partei auf allen Ebenen so aufstellt, wie es die k\u00fcnftigen Wahlen verlangen. Wer erst im Herbst 2016 anf\u00e4ngt, sich \u00fcber die Herausforderungen der Wahlen im Superwahljahr 2017 Gedanken zu machen, der kann nur verlieren. Genau diese Tr\u00e4gheit hat dazu gef\u00fchrt, dass wir auf allen Ebenen merken, dass die Personaldecke nicht mehr so komfortabel ist, wie fr\u00fcher.<\/p>\n<p>Und folgenden Satz sage ich mit \u00fcber 15 Jahren Erfahrung in der Jungen Union, davon 12 Jahren in Vorst\u00e4nden auf Orts-, Kreis- und Landesbene: Wenn der Landesvorsitzende der Jungen Union Schleswig-Holstein einen Beschluss seines Verbandes nach Au\u00dfen tr\u00e4gt, dann verdient dies keine Kritik, sondern Zustimmung. Oder zumindest Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass er seinen Job genau richtig macht und Beschl\u00fcsse offensiv nach Au\u00dfen tr\u00e4gt, auch wenn es vielleicht manchmal unbequem ist.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich freue mich \u00fcber eine aktive und streitbare Junge Union, auch wenn ich inhaltlich nicht immer voll \u00fcbereinstimme und manches gem\u00e4\u00dfigter sehe als vor zehn Jahren. Wenn so eine Junge Union eine CDU auch in der \u00d6ffentlichkeit etwas anzutreiben versucht, dann muss diese das auch aushalten!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der schleswig-holsteinische JU-Landesverband hat auf seinem zweith\u00f6chsten Beschlussgremium, dem Schleswig-Holstein-Rat, das Verfahren der Bundespartei in Sachen Zustimmung zum Koalitionsvertrag kritisiert. Diese Kritik wurde dann auch im Rahmen einer Pressemitteilung nach Au\u00dfen gegeben. 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