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Die Sache mit dem Fliegengitter…

Wie die Augsburger Allgemeine berichtet (und spätestens in den nächsten Tagen die großen Boulevardblätter bestimmt aufgreifen werden), wird ein Käufer, der eine negative Internetbewertung bei Amazon eingestellt hat, vom bewerteten Händler auf Schadenersatz verklagt. Es geht um nicht ganz unstattliche 70.000,- € Schaden, die dem Händler aufgrund dieser negativen Bewertung entstanden sein sollen.

Auch, wenn ich spätestens bei der für Schadenersatz nötigen Kausalität größere Probleme sehe, von der Höhe des Schadens mal ganz abgesehen, ist für mich die viel spannendere Frage:
Wer zur Hölle hat den Hersteller dieser Fliegengitter in Sachen Kommunikation beraten?
Auch, wenn im Ursprungsartikel kein Hersteller genannt wird, ist es doch sehr wahrscheinlich, dass irgendwann dessen Name fällt. Und dann dürfte ein veritabler Shitstorm über diesen hereinbrechen, wie ähnliche Fälle in der Vergangenheit zeigen. Wenn sich eine solche Aufregung lange genug hält, dann könnte das Ausmaß einen Umsatzverlust nach sich ziehen, der die 70.000,- € in ganz anderem Licht erscheinen  lässt. Ob diese Klage also der klügste Schritt war, bleibt abzuwarten…

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Das fängt ja gut an…

… und damit meine ich das Jahr 2014. Der erste Monat ist noch nicht ganz rum und doch haben sich bei mir schon jetzt viele Dinge verändert, die ich so nicht erwartet hatte. Nicht alles war im ersten Moment positiv, hat sich aber im Nachhinein als Chance herausgestellt, die ich sonst sicher nicht gesehen hätte und die ich zu nutzen gedenke.  Wenn das Jahr auch nur ansatzweise so weiter geht, wie es begonnen hat, wird das ein spannendes und reichhaltiges Jahr. Ich bin gespannt.

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Proteste nach Femen-Art

Zwei  einleitende Sätze vorweg: Mir geht in diesem es nicht um Femen selbst, um Feminismus oder geschlechtsspezifischen Protest. Also bitte keine Sexismus-Debatte.

Angesichts der Proteste gegen die FIFA im Rahmen der letzten Sendung von Markus Lantz stellt sich mir die Frage, ob ich der einzige bin, der diese Art von Protest total sinnentleert findet. Ich bin ja nun kein regemäßiger Zuschauer von Markus Lanz und habe mir daher auch nur den betreffenden Ausschnitt auf Youtube angeschaut, aber eins wurde mir dort sehr deutlich:
Ich für meinen Teil bin durch diese Art von Aktion nun keinen Jota bereiter, das Thema FIFA und Katar zu meinem persönlichen Schwerpunkt zu machen. Ganz im Gegenteil: Ich lehne es ab, dass Leute kreischend und störend eine Veranstaltung stürmen, um sich dort in den Vordergrund zu drängen. Und wenn Frauen dann die Brüste entblößen, um besonders viel mediale Aufmerksamkeit zu erreichen, dann wirkt das für mich allzu kalkuliert. Ich neige dann dazu, in eine Verweigerungshaltung einzutreten, weil ich es nicht mag, wenn mir andere Leute Meinungen aufzwängen. Vor allem nicht, wenn es möglichst lautstark erfolgt und man nicht den Eindruck hat, dass andere Meinungen zulässig sind.
Ich bin eine erwachsene Person mit halbwegs ausgeprägter Bildung und grundsätzlich auch normal vorgebrachten Argumenten gegenüber zugänglich. Solche Proteste ignorieren das.

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Was sollte man denn so getan haben?

Die drei Dinge, die ein Mann in seinem Leben getan haben sollte – einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und einen Sohn zeugen – hat ja jeder schon mal irgendwo gehört. Jetzt spuken ja im Internet genügend Listen herum, welche 100/200/42/666/1337 Dinge man getan haben sollte. Ich bin gerade selber bei meiner kleinen Liste der Dinge, die erstrebenswert sind und bin daher immer geneigt, Ratschläge aus der Leserschaft anzunehmen: Also, was für kleine und große Dinge sollte man in seinem Leben getan haben?