Wahltag aus Reinbeker Sicht

28. September 2009 - 14:47 Uhr

Johan von Hülsen hat einen Blogeintrag verfasst, in dem er die Wahlergebnisse des 27.09. aus Ahrenburger Sicht reflektiert. Diese Idee muss ich mir doch gleich mal “ausleihen” und schauen, wie Reinbek das Wahlergebnis sehen dürfte.

In Reinbek gab es “nur” 4 Kreuze, die man machen durfte. Je 2 bei Bundestags- und bei Landtagswahl. Daher kann ich solche spannenden Dinge wie Bürgentscheide über Kastenlinden ausblenden und einen Bürgermeister hat Reinbek auch bis auf Weiteres.

Landtagswahl: In Reinbek traten ausschließlich neue Kandidaten gegeneinander an. Es gab demnach keinen Platzhirsch, sondern die Karten wurden neu gemischt. Das macht das ganze etwas spannender, als wenn man einen alteingesessenen Kandidaten hat, der den Wahlkreis dominiert. Als Direktkandidat konnte sich der CDU-Kandidat (und meine persönliche Präferenz) Mark-Oliver Potzahr gegen den SPD-Kandidaten Martin Habersaat durchsetzen. Dies übrigens in allen vier Orten, die zum Wahlkreis gehören, selbst in Habersaats Heimatgemeinde Barsbüttel. Das lässt natürlich mit vollem Elan in die nächsten 5 Jahre gehen. Aber auch Herr Habersaat wird sich mit dem MdL schmücken dürfen, da er als vorletzter über die Liste einziehen wird.

Bundestagswahl: Der Bundestagswahlkreis, der Reinbek umfasst, hatte ebenfalls keinen “Amtsinhaber”, sondern eine neue Schar an Kandidaten. Dort setzte sich der CDU-Bewerber Norbert Brackmann aus dem Lauenburgischen durch. Die SPD-Bewerberin Gesa Tralau scheiterte an knapp 3500 SPD-Stimmen landesweit, die einen weiteren Listenplatz ermöglicht und sie nach Berlin gebracht hätte.

Ich bin zufrieden mit den Direktmandaten, halte aber das Zweitstimmenergebnis für katastrophal. Das kann nicht der CDU-Anspruch sein, das schlechteste Ergebnis seit fast 60 Jahren als “Zielerreichung” durchzuwinken.

Aus Reinbeker Sicht bin ich zufrieden, dass zwei CDUler den Bereich in Kiel und Berlin vertreten und eventuell der SPD-Abgeordnete auch etwas für die region tun wird.

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Schön simpel

28. September 2009 - 14:14 Uhr

Ich hab das Theme jetzt umgestelt und zwar auf das Theme “Blass2″. Ich finde dieses Theme ausgesprochen ansehnlich, weil es einfach ohne viel Schnörkel auskommt. Das einzige, was mich ein wenig stört, ist die Tatsache, dass es noch nicht übersetzt ist. Aber ich schau mal, was man da machen kann, damit sich auch die nicht-englischsprachigen Besucher sich rudimentär zurechtfinden. Natürlich hab ich nicht intensiv nachgeschaut, ansonsten wäre mir aufgefallen, dass die Originalversion in deutscher Sprache daherkommt. Ich bin so kluk. K-L-U-K.


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Umstrukturierung im Anmarsch

28. September 2009 - 12:14 Uhr

Ich habe mein Blog ja auf das Arthemia-Theme umgestellt, um das alles schön hübsch zu haben. Man ist ja ein bisschen auf das optische fixiert. Dabei stand aber immer der Content etwas hinten an. Alleine die Bildersuche für die einzelnen Posts war nervig. Ich habe die Hoffnung, dass ein simples Theme mir dabei hilft, mehr Content im Blog zu verwurschteln. Daher wundert Euch nicht – zumindest diejenigen, die nicht direkt den Feed abnonniert habenb, wenn die Optik demnächst etwas vereinfacht wird.

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Deutliche Worte

27. September 2009 - 17:54 Uhr

Wir haben den Abend des 27. September und die ersten Zahlen zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein flattern über die Ticker. Es sieht so aus, als ob es gerade so mit Hängen und Würgen für Schwarz-Gelb klappen würde. Wäre schön, soll aber nicht mein Thema sein. Für mich ist viel entscheidender, dass die CDU wohl das schlechteste Ergebnis seit 1955 (seit 54 (!) Jahren) eingefahren hat. Das muss dringend thematisiert werden. Wenn die CDU hierzulande jetzt glaubt, sich beim Landesausschuss am Mittwoch selbstgefällig ob des tollen Ergebnisses feiern zu können, dann wäre das ein Schlag ins Gesicht für die Basis. Ich erwarte einfach, dass dort schonungslos analysiert wird und Lehren oder gar Konsequenzen gezogen werden. Wir haben die nächsten 3 Jahre keinerlei Wahlen – so hoffe ich zumindest. In der letzten Möglichkeit vor einer solch langen Zeit keine abschließende Manöverkritik durchzuführen, wäre einfach grundfalsch. Ich bin gespannt, was am Mittwoch passiert.

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Diesmal hab ich eine Ausrede!

15. September 2009 - 16:42 Uhr

Meistens hatte ich in der Vergangenheit, wenn ich mal nicht gebloggt habe, kaum mehr als die typische Faulheit vorschieben.  Diesesmal hab ich aber gleich mehrere Gründe, die mein Nicht-Blogging irgendwie erklären können. Numero Uno ist die Tatasache, dass ich die letzten Monate jede Woche in der Uni war. Nicht immer jeden Tag, aber sehr häufig und auch sehr lange. Ich habe nämlich in diesen vorlesungsfreien Zeiten das Ziel, drei Hausarbeitenscheine hintereinander abzuarbeiten. Die haben sich bei mir irgendwie immer prokrastiniert, so dass ich jetzt einfach mal ran  musste. Nachdem ich gestern nun die zweite Hausarbeit abgegeben habe, habe ich jetzt eine Woche Zeit, bis am Montag der nächste Sachverhalt auf mich wartet. Ergebnisse habe ich übrigens noch keine, da warte oich selber sehr gespannt drauf.

Der andere Grund ist einfach der: Es ist Wahlkampf. Falls es jemand noch nicht gemerkt haben sollte, es sind am 27.09. nicht nur Bundestagswahlen, sondern auch Landtagswahlen. Und da muss ich natürlich dafür streiten, dass meine Kandidaten auch vernünftig abschneiden, zumindest im Rahmen meiner bescheidenen Mittel. Eine Aufgabe, die ich übernommen habe bzw. die mir so im Halbsatz von Stecki angetragen wurde, ist die Internetpräsenz meines Landtagskandidaten Mark-Oliver Potzahr. Am Anfang hab ich mich ein wenig schwer getan, aber nach ersten Startschwierigkeiten hab ich was ganz vernünftiges auf die Beine gestellt. Um ehrlich zu sein: Ich finde die Seite sehr sehenswert. Die Seite läuft unter Wordpress und nach vielen Versuchen nach anderen Themes auf dem selben Arthemia Theme wie ziebke.net. www.potzahr.de ist allerdings deutlich individualisierter als meine eigene Seite, etwas was recht zeitintensiv und mit Handarbeit verbunden war, aber sehr schöne Anregungen für diese Seite hier geliefert hat.

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Das wäre der Rubikon…

1. September 2009 - 10:13 Uhr

Heute bin ich bei Twitter über einen interessanten Blogeintrag gestolpert. Das passiert mir häufig, weil dort immer mal wieder Blogeinträge verlinkt werden und ich so auf den einen oder anderen Blog gestoßen bin, den ich ansonsten sicherlich nicht gefunden hätte. Alleine auds diesem Grund ist Twitter ein echter Gewinn für die Blgosphäre

Whatever: Dieser Blogeintrag befasste sich mit dem Vorgehen des Sportartikelherstellers JAKO in Bezug auf einen Blogeintrag des Bloggers Frank Baade. Letzterer hatte sich recht kritisch über die Umgestaltung des Logos des Ersteren geäußert. Wie das nun mal so ist, Ersterer schickt eine Rechtsanwältin los, um die Äußerungen des Letzteren zu unterbinden. Ob dies nun wirklich gerechtfertigt war oder nicht, lasse ich mal dahingestellt, eine gewisse Überzogenheit der Mittel drängt sich mir rein subjektiv dennoch auf.

Nun passiert aber Folgendes: Der Blogger nimmt den Eintrag runter und unterzeichnet eine Unterlassungserklärung. Soweit so gut. Nur kommt jetzt das böse Internet daher und hat in der Zwischenzeit diesen Eintrag unwiederbringlich in die digitalen Weiten aufgesogen, wo er dank Newsaggregatoren wohl bis ans Ende des Internet herumgeistern wird.

Und hier ist der in der Überschrift erwähnte Rubikon: Dem Blogger wird dieses vorgeworfen und er soll eine entsprechenden Strafe berappen. Und hier wird es problematisch. Ich kann doch kaum eine Kausalität konstruieren, die hier passt. Und es kann ja auch nicht sein, dass jeden Monat neue Rechnungen in den Blogger-Briefkasten wandern, weil die Kanzlei web-archive.org oder ähnliches gefunden hat…

Sehr schön und ausführlich findet man das ganze unter http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/09/01/wie-jako-anderen-leuten-das-letzte-trikot-auszieht/

Ich für meinen Teil habe das eine alte Jako-Trikot, das ich noch in einer Schrankecke gefunden habe, aus Solidarität entsorgt. Ausserdem war es merkwürdigerweise wohl eingelaufen über die letzten Jahre…

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