Social Networking tötet Produktivität
Gestern Abend bekam ich eine Mitteilung von Facebook, dass man mich dort als Freund hinzufügen möchte. Ich hab dies auch gleich bestätigt, man will ja niemanden warten lassen. Dies nahm ich zum Anlass, bei StudiVz gleich noch mal einen Geburtstagsgruß bei einer Freundin in Berlin zu hinterlassen. Heute morgen im Büro stellte ich zuallererst Tweetdeck an, während mein Kaffee durchlief. Während die ersten Replies eintrudelten, kontrollierte ich gleich noch mal XING auf Änderungen.
Jedem geneigten Leser dürfte das Problem aufgefallen sein, ich verbringe viel zu viel Zeit mit der Pflege solcher Portale und trotzdem kommt es manchmal zu Problemen: Im letzten Dezember erhielt ich eine Gruppeneinladung zu einer Silvesterfeier-Gruppe. Dies kam der Einladung zur Feier selbst gleich, nur leider wurde ein bestimmtes Motto in der Gruppe besprochen, welches vollkommen an mir vorbei gegangen ist.
Heute reift in mir der Beschluss, meine Nutzung solcher Dinge einzuschränken und konsequent einige Konten zu löschen. Ich denke, wenn jemand mich kontaktieren will, wird er mich trotzdem finden. Ansonsten kommt man ja zu gar nichts mehr vor lauter Netzwerken.